Fahrer und Fahrerinnen

Gerne stellen wir euch hier die Fahrer und Fahrerinnen vor, die für Aimpoint Racing an den Start gehen werden.

Naomi Schiff


Auf dem von A.T.U. unterstützten Werks-GT4, der beim 24-Stunden-Rennen 2018 mit einer reinen Frauenbesetzung an den Start gehen wird, ist Naomi die Jüngste unter den vier Pilotinnen. Geboren am 18. Mai 1994 in Belgien wuchs sie in Südafrika auf, wo sie auch ihre ersten Schritte im Motorsport machte. Nach einigen Stationen im Kart- und Formelsport fuhr Naomi unter anderem im Clio-Cup-China, nachdem Sie Hans Reiter auf sich aufmerksam machen konnte.

Reiter ist es auch, der die mittlerweile in Bayern ansässige Fahrerin für sein KTM-Team gewinnen konnte, wo Naomi nicht nur als Fahrerin, sondern auch im Verkauf des X-Bow GT4 angestellt ist. Aktuellere Stationen für Naomi umfassten unter anderem das 24-Stunden-Rennen in Dubai und die GT4-Europameisterschaft. Auf der Nordschleife machte sie im März dieses Jahres ihre ersten Schritte.

Rahel Frey


Mit 32 Jahren ist Rahel die älteste aber auch erfahrenste unserer vier Pilotinnen. Die Schweizerin ist nicht nur eine ausgemachte Nordschleifen-Expertin, sondern durfte sogar schon in der weltberühmten DTM ihr Talent unter Beweis stellen. 2009 gewann sie außerdem als erste Frau jemals ein Rennen in der Deutschen Formel 3. Stetig gute Ergebnisse brachten ihr daher einen verdienten Platz im Werksfahrer-Pool von Audi Sport ein, aus diesem heraus sie weltweit Einsätze mit Kundenteams der Ingolstädter absolviert – bevorzugt auf der Nordschleife.

Doch auch Rennen in der ADAC GT Masters, der Le Mans Series und der GT1-Weltmeisterschaft stehen schon in Rahels Vita. Vor allem in Sachen Rennintelligenz und technisches Verständnis kann sich die Schweizerin regelmäßig von ihren männlichen Kollegen absetzen und dürfte auch im X-Bow GT4 für gute Rundenzeiten sorgen, wenn sie beim 24-Stunden-Rennen erstmals zum Team von Aimpoint Racing stößt.

Lena Strycek


Wie Max, Naomi und Laura ist auch Lena Strycek hauptberuflich in der Automobilbranche unterwegs. Nach einem Motorsport-Management-Studiengang und einem Praktikum bei Porsche organisiert die 27-Jährige nun mit dem Carrera-Cup den wohl spannendsten Markenpokal Deutschlands, wofür sie neben ihrer eigenen Renneinsätze die meisten Wochenenden aufwendet. Als Tochter von Nordschleifen-Legende Volker Strycek war Lena in RCN und VLN bisher ausschließlich der Marke Opel verschrieben, bevor sie 2018 für KTM an den Start gehen durfte.

Behutsam über GLP und RCN an die VLN herangeführt gehört Lena zu den erfahrensten Pilotinnen in der Langstrecken-Meisterschaft und kann besonders beim 24-Stunden-Rennen auf ihre große Streckenkenntnis und dutzende Runden bei Dunkelheit setzen. Besondere Herausforderung 2018: Vater Volker bei der Hatz zweimal rund um die Uhr zu schlagen.

Laura Kraihamer


Die Österreicherin wurde am 29. Juli 1991 geboren und ist als Mitarbeitern im Marketing auch neben der Rennstrecke ein wichtiger Teil der KTM-Familie. Ihre Motorsport-Karriere startete sie 2005 im Kart, 2012 wechselte sie mit dem X-Bow-Battle in den Automobilbereich. Nur zwei Jahre später stand mit dem Titel in der Endurance-Wertung des Markenpokals ihr bisher größter Erfolg am Ende eines aufregenden Jahres. 2018 startet sie nicht nur für Aimpoint Racing in der VLN und beim 24-Stunden-Rennen am Nürburgring, sondern auch zusammen mit Reini Kofler in der hart umkämpften GT4-Europameisterschaft.

Und obwohl Laura vor dem ersten VLN-Lauf keinerlei Nordschleifen-Erfahrung aufweisen konnte, ist schon vor dem Langstrecken-Klassiker im Mai völlig vom Nürburgring-Virus infiziert. Und ganz nebenbei trainiert Laura auch noch mit rund 16 Stunden Sport pro Woche auf einen Marathon hin.

Max Friedhoff


Auf dem grauen "Batmobil" von Aimpoint Racing ist Max, der das Auto zusammen mit seinem Vater Axel steuert, der Junior in der Fahrerpaarung. Am 2. Januar 1994 geboren stieg Max schon früh in den Kartsport ein und war lange Jahre im Slalom-Bereich bis auf die Ebene Deutscher Meisterschaften unterwegs. Eine Saison im Langstrecken-Cup "GTC" entfachte seine Faszination für die Rennen über vier, sechs oder gar 24 Stunden. 2012 ging er erstmals - schon hier mit Vater Axel - in der VLN an den Start. Es folgte ein Jahr im Opel-Astra-OPC-Cup, bevor sich die beiden zur Gründung von Aimpoint Racing entschlossen. 2014 endete das Jahr gleich mit dem Meistertitel in der hart umkämpften Clio-Cup-Klasse, 2016 gewannen die beiden zusammen auf einem Seat Leon TCR die Klasse SP3T und 2017 endete im Vizetitel im neu geschaffenen KTM-X-Bow-Cup - mit einem Rennen weniger als die Konkurrenz. Eine Erfolgsgeschichte, die sich auch 2018 fortsetzen soll.

Hauptberuflich ist Max als Motorjournalist nach Bonn gezogen und auch unter der Woche allem verschrieben, was mit vier Rädern einigermaßen sportlich zu bewegen ist. Dafür fliegt er regelmäßig um die Welt, um sich am Wochenende am liebsten in der "alten Heimat" Eifel mit Freunden und Familie zu entspannen.

Axel Friedhoff


Geboren am 22. Dezember 1964 ist Axel Friedhoff auf dem hauseigenen X-Bow GT4 schon als "Gentlemen-Driver" einzustufen, was seinem Speed besonders bei widrigen Wetterverhältnissen allerdings keinen Abbruch tut. Axel kommt eigentlich aus dem Rallyesport, wo er in den frühen 2000er-Jahren seine größten Erfolge auf einem Mitsubishi Lancer Evo VI feiern konnte. Doch schon in den 90ern ging Axel einige Male auf der Nordschleife an den Start und konnte unter anderem ein 24-Stunden-Rennen auf dem dritten Rang seiner Klasse beenden. Mit Sohn Max teilt er nicht nur das Cockpit des "Batmobils", sondern auch die gemeinsamen Erfolge im Cup-Clio, im TCR-Seat und aktuell in der CupX. In den ersten vier Rennen 2018 fungiert Axel als Teamchef für die KTM-Werkseinsätze, bevor er zum dritten VLN-Lauf wieder zusammen mit Max selber ins Lenkrad greifen darf.

Neben seiner Leidenschaft für den Motorsport investiert Axel große Teile seines Herzbluts in seinen metallverarbeitenden Betrieb "Rothfuss Best Gabion", der sich zum Marktführer in Sachen Gabionen gemausert hat. Als Kontrastprogramm zum stressigen Alltag hat er die Jagd als Ausgleich für sich entdeckt - ein Hobby, das er mit seinen beiden weiteren Söhnen Moritz und Fritz teilt.

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